Fünf Buchvorsätze – Blogstöckchen

Mir hat Angela Gruber ein Blogstöckchen weitergereicht. Aufgabe ist es:

Zähle 5 Bücher auf, die ganz oben auf deiner Wunschliste stehen, die aber KEINE Fortsetzungen von Büchern sind, die du schon gelesen hast – sie sollen also völlig neu für dich sein. Danach tagge 8 weitere Blogger und informiere diese darüber.

Darf ich als Serienforscher und Fortsetzungsleser kurz meinen Unmut über diese böse Abneigung gegen das fortgesetzte Lesen äußern? Nein?

Dann sind hier meine unfortgesetzten Bücher, die ich demnächst lesen will:

1.  Konrad Lischka und Tom Hillenbrand: Drachenväter

Sehr gespannt bin ich auf die Historie der Rollenspiele von 1974 bis heute. Nicht nur weil Lischka und Hillenbrand das wohl erfolgreichste deutsche Buch-Crowdfunding bestritten haben, sondern weil ich lesen möchte, wie Aventurien, Azeroth und die ganzen anderen Kopfwelten entstanden sind.

 

J.J. Abrams neustes Werk "S"2. J.J.Abrams und Doug Dorst: S

Ich hatte das Buchprojekt von Regisseur J.J.Abrams vor einigen Monaten vorgestellt und bis jetzt habe ich es nur geschafft, das Vorwort des Übersetzers zu lesen. Doch selbst das forderte eine sehr aufmerksame Lektürearbeit, da die Seiten übersät sind mit Anmerkungen anderer Leser. Und warum kritisieren diese anderen Leser das Werk von V. M. Straka, dem Autor? Wer mehr über das Buch im Buch im Buch erfahren möchte, schaut einfach mal in den entsprechenden Eintrag in meinem Blog.

Ein Ring aus Papier - Blogstöckchen3. Zygmunt Haupt: Ein Ring aus Papier

Auf meiner Amazon-Wunschliste steht noch immer ein Stück polnische Literatur, das ich natürlich wie all meine Bücher bei einer richtigen Buchhandlung, wie Literatur Moths, bestellen werde. Ich bilde mit zumindest ein, dass ich dieses Buch noch lesen muss, seit ich mir Fabian Thomas erzählt hat, dass es ein wunderbares, unbeachtetes Werk non-linearen Erzählens sein soll. Die Reihenfolge der Kapitel schein egal zu sein, eigentlich müsste Suhrkamp dieses Werk als E-Book veröffentlichen, das dem Roman die Freiheit beim Lesen gewährt, die Haupt intendiert hatte.

Hip Hop Family Tree4. Ed Piskor: Hip Hop Family Tree

Warum prägt DJ Grandmaster Flash mit seinen Techniken an den Turntables noch heute das Musikgeschäft und wie fanden sich die Jungs von RUN D.M.C. zusammen? Als Zeichner für Harvey Pekar-Comics machte sich Ed Piskor einen Namen, jetzt bringt er die frühe Geschichte des Hip Hop als Comic heraus – auch auf deu Vor allem bin ich gespannt wie Stefan Pannor die Styles and Skills der Hip Hop Größen ins Deutsche übersetzt hat.

Vampir5. Joan Sfar: Vampir

Endlich ist Schluss mit den ganzen Schmonzette-Vampiren. Zwar ist auch Joan Sfars Protagonist in der Vampir-Gesamtausgabe mehr melancholischer Dracula als blutrünstiger Sauger, doch dafür wird es Sfar bestimmt auch in Vampir gelingen, zu bezaubern. Auch wenn es bei dem Blogstöckchen um neue Bücher geht, lest bitte alle Die Katze des Rabbiners von Sfar.

So jetzt ist es raus!

Ich tagge einfach mal nur zwei Blogger, bei denen ich auch wirklich weiß, dass sie was schreiben werden. Mal sehen, was die alten Lesemaschinen Rudolf Inderst und Lino Wirag beizutragen haben.

Warum dauert das eigentlich so lange?

Warum dauert das eigentlich so lange?

Warum dauert das eigentlich so lange, bis es wieder was zu lesen gibt? Stimmt, es ist sehr still geworden auf meinem Blog, da mich meine social media-Arbeit voll im Griff hat. Der Block auf dem Blog soll jetzt aber eine Ende haben. Um die Zäsur nicht einfach unkommentiert stehen zu lassen, will ich noch kurz erklären, was ich in den letzten Monaten so geschrieben habe, denn ganz so untätig war ich ja auch nicht.

Mehr lesen

Rezension: Der Mann, der seinen Bart wachsen liess

Rezension: Der Mann, der seinen Bart wachsen liess

Es wächst und wächst, das Œuvre von Olivier Schrauwen. Für ZEIT Online habe mir den neusten Band des Belgiers einmal genauer angeschaut:

„Der Belgier Olivier Schrauwen hat sein aktuelles Buch bewusst gegen den Trend gebürstet. Er erzeugt einen Kontrast zu den zeitgenössischen Graphic Novels, die sich nur allzu gern an die Augen der Leser anschmiegen. Minutiös austariert erzählt die eine aus dem Leben eines Architekten, stilvoll umschwungen entführt die andere in den fernen Orient. Die ansprechenden Darstellungen laden zur Auseinandersetzung mit den unterschiedlichsten Sujets ein. Mit seiner zweiten deutschen Publikation versucht Schrauwen erst gar nicht zu gefallen.“

Die komplette Rezension liest sich hier.

The Pigs are not alright.

Drei kleine Schweine. Check. Drei kleine Hütten. Check. Ein großer böser Wolf. Check. Bis zu diesem Punkt scheint das Märchen so abzulaufen, wie wir es gewohnt sind. Doch werden Geschichten heutzutage anders erzählt. Es gibt nicht mehr nur einen Erzähler alleine, sondern eine Vielzahl von Erzählern, die alle ihren Beitrag leisten. Ebenso sieht das im 21. Jahrhundert laut dem Chefredakteur des Guardian Alan Rusbridger (@arusbridger) auch mit den Journalismus aus.

#opennews nennt der Guardian seine neue Strategie für Journalismus, die alle Kanäle des social media miteinbezieht, um Geschichten noch umfassender zu erzählen. So wird aus dem simplen Märchen vom Wolf und den drei kleinen Schweinen eine ziemlich beeindruckende Medienkampagne, die die Möglichkeiten des Journalismus neu auslotet: